Fettabsaugung für eine schlanke Silhouette

Frauen haben oft spezifisch weibliche Problemzonen an Bauch, Hüfte, Oberarme und vor allem an inneren und äußeren Oberschenkel die mit einer Diät und dem damit einhergehenden Gewichtsverlust nicht verschwinden. Bei Männern finden wir die störenden Fettpolster oft am Brustansatz. Die Fettpolster halten sich hartnäckig, das genetische Programm ist auf Halten der Polster ausgerichtet, für Krisenzeiten als Reserve und bei Frauen als Polster für die Schwangerschaft und als weitere Funktion erleichtern die Gewichte das Laufen und erleichtern das Ausbalancieren. Hier kann eine Fettabsaugung helfen und die störenden Polster verschwinden lassen. Die Fettabsaugung gehört zu den häufigsten durchgeführten plastisch-ästhetischen Maßnahmen.

Wer eine Fettabsaugung in Betracht zieht sollte zuvor versuchen mit Sport und Ernährung die Fettpolster zu verringern. Bei einer Diät schrumpfen die Fettzellen, werden aber nicht abgebaut. Bei einer operativen Entfernung des Fettgewebes durch Fettabsaugung werden die Stammzellen aus dem Gewerbe heraus gelöst. Wer größeres Übergewicht hat kann nicht auf eine Fettabsaugung setzten denn pro Eingriff dürfen nicht mehr als 5 Liter Unterhautfettgewebe abgesaugt werden sonst wird der Organismus zu stark belastet. Reicht es nicht aus alle störenden Polster zu verringern müssen mehrere Eingriffe durchgeführt werden. Der Operateur versucht bei der Fettabsaugung eine harmonische Körpersilhouette zu schaffen, das Verschwinden der Cellulitis, oder auch Orangenhaut genannt, wird dadurch nicht garantiert.


Fettabsaugung
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Das Fettabsaugen

Das Fettabsaugen dauert z. B. an Hüfte und Oberschenkeln ein bis drei Stunden. Grundsätzlich ist die Dauer einer Fettabsaugung von der Menge der zu entfernenden Fettmenge, der Narkose und der Technik der Fettabsaugung abhängig.

[adsense]Vor der Fettabsaugung zeichnet der Chirurg genau die Stellen am Körper an, an denen das Fett abgesaugt werden soll. Das Operationsgebiet für die Fettabsaugung wird desinfiziert, steril abgedeckt und an unauffälligen Stellen werden kleine Hauteinschnitte (Inzisionen) gesetzt. Über diese drei bis vier Millimeter kleinen Einschnitte führt der Arzt eine dünne Kanüle ein. Diese wird immer wieder fächerförmig vor- und zurückgeschoben, wodurch sich die Fettzellen lösen. Eine Vakuumpumpe saugt die Fettzellen dann ab. Zum Schluss werden die Hautschnitte vernäht und ein möglichst straff sitzender Verband angelegt. Dieser wirkt der Schwellung nach einer Fettabsaugung entgegen. Weiter werden nach der Fettabsaugung teilweise Drainagen gelegt, damit Blut und Serum abfließen können. Mit den Fettzellen verliert der Körper auch Flüssigkeit, die durch intravenöse Infusionen während und nach dem Fettabsaugen ersetzt wird. Um die neue Körperform zu stützen, wird anfänglich ein Kompressionsmieder angelegt.

Neben dieser Basistechnik haben sich im Laufe der Zeit verfeinerte Kanülentechniken für die Fettabsaugung entwickelt. Welche Methode beim Fettabsaugen angewendet wird, hängt unter anderem auch von den individuellen Voraussetzungen des Patienten ab.
Behandlungsmöglichkeiten für eine Fettabsaugung:

  • Tumeszenztechnik
  • Vibrationslipolyse

Fettabsaugen in Tumeszenztechnik

Die klassische Tumeszenztechnik (lat. tumescere: anschwellen) ist in unseren Kliniken die beliebteste und am häufigsten angewandte Methode. Grundlage der Technik ist eine spezielle Vorbehandlung, um die störenden Fettzellen zunächst aufzulockern. Diese Technik erfolgt normalerweise unter Vollnarkose.

Zunächst wird genau so viel Flüssigkeit in das Unterhautfettgewebe eingespritzt, wie anschließend Fett abgesaugt werden soll. Die Flüssigkeit besteht aus einem lokal wirkenden Betäubungsmittel und einer physiologischen Kochsalzlösung. Die Fettzellen saugen dabei die Flüssigkeit auf und lassen sich so besser absaugen und aus den Zellverbänden lösen.

Fettabsaugung mittels Vibrationslipolyse

Bei der Ultraschall-Assistierten Aspirationslipektomie (UAL) werden die Fettzellen mit einer Ultraschallsonde zerstört. Diese erfordert im Vergleich zur Tumeszenztechnik wesentlich dickere Kanülen (acht bis zwölf Millimeter), was zu größeren Narben führt. Auch hier wird in einem ersten Schritt eine Kochsalzlösung in das Fettgewebe gespritzt, um es aufzuweichen. Bei der UAL muss der Arzt die Sonde ständig in Bewegung halten, sonst kann es in Sekundenschnelle zu Verbrennungen unter der Haut kommen. Weitere Nachteile: Durch die Ultraschallfrequenz besteht die Gefahr, dass Nervenscheiden beschädigt werden, was zu dauerhaften Taubheitsgefühlen führt. Außerdem ist der Eingriff deutlich zeitaufwändiger und damit belastender für den Organismus als andere Methoden. Die UAL kommt besonders an Körperpartien mit viel Bindegewebe zum Einsatz wie am oberen Rücken, der Hüfte oder der männlichen Brust. Insgesamt ist diese Technik aber auf dem Rückzug.

(Quelle Text und Bilder Mang Medical One)