Berglaufen

Berglaufen so schmelzen die Fettpolster

Laufen gilt schon seit vielen Jahren als besonders effektives Training für die Gewichtsreduzierung. Ist man erst mal einige Zeit im Lauftraining reicht das Laufen in der Horizontalen vielen nicht mehr aus oder man wünscht sich eine schnellere Leistungssteigerung und einen erhöhten Kalorienverbrauch. Das Berglaufen ist da ein interessante Laufvariante, die allerdings extrem schweißtreibend aber auch bestens zum Abnehmen geeignet ist.

Dabei gibt es zwei unterschiedliche Varianten des Berglaufs. Einmal der Berglauf bei dem man in normalen Höhenregionen einen Anstieg hochläuft oder den Berglauf im Hochgebirge. Das Höhentraining gilt als besonders effizient und ist bei entsprechender Tourenwahl selbst für Laufeinsteiger machbar.

Hier mal einige Tipps für Berglauf  und Höhentraining

 

Berglauf – ein hocheffektives Ausdauertraining

Berglaufen ist tatsächlich der Turbo fürs Lauftraining, weil die Höhenluft viele positive Effekte mit sich bringt. Der hohe Sauerstoffgehalt in Höhenlagen sorgt dafür, dass die Muskulatur besser mit Sauerstoff versorgt und der Fettstoffwechsel angekurbelt wird. Doch das ist noch nicht alles: Regenerationszeiten fallen kürzer aus, die Atmungsfähigkeit steigert sich, es werden mehr Wachstumshormone ausgeschüttet  und die Leistungsfähigkeit im Allgemeinen profitiert davon. Berglaufen schult außerdem den Willen und das Durchhaltevermögen.

 

Ausdauer- und Muskeltraining in Einem

Da Berglaufen eine ungewohnte Körperhaltung erfordert, werden Muskelgruppen trainiert, die beim Laufen im Flachland zu kurz kommen: So zum Beispiel die Gesäßmuskulatur, die vordere Oberschenkelmuskulatur und die Rückenmuskulatur. Vor allem die Wadenmuskulatur und die Achillessehne sind einer größeren Belastung ausgesetzt, weil der Fußabdruck in Steigungen stärker und die Beugung im Fußgelenk größer ausfällt. Leistungssteigernd wirkt sich auch das Bergablaufen aus: Das Nervensystem erinnert sich an die ungewohnte Brems-Belastung und aktiviert in der Folge mehr Muskelzellen, um den Aufprallkräften entgegenzuwirken. Zu guter Letzt kommt das Höhentraining auch der Psyche zugute – was einen enormen Effekt auf die individuelle Leistungsfähigkeit hat: Denn die Natureindrücke fernab der großstädtischen Hektik entspannen Geist und Seele.

 

Basisregeln beim Berglauf

Natürlich sind auch beim Berglauf die Grundregeln des Laufens zu beachten: 10-15 Minuten aufwärmen, Dehnübungen und ein moderates Tempo sind unumgänglich. Auch die richtige Lauf-Technik darf nicht vernachlässigt werden: Also Arme aktiv mitschwingen, Oberkörper leicht vorbeugen und auf den Vorfuß auftreten. Ebenso sollte eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sichergestellt sein. Ein weiterer wichtiger Punkt: Die Kenntnis des Terrains bzw. Streckenprofils. Es ist sehr wichtig, dass der Läufer weiß, wann ihn eine heftige Steigung oder ein Gefälle erwartet – das erhöht die Konzentration auf den vorliegenden Weg und minimiert das Verletzungsrisiko. Sorgfalt sollte auch auf die Wahl der Bekleidung verwendet werden. Am besten eignen sich kurze und lange Laufbekleidung zur Auswahl ebenso wie Schuhwerk mit stoßdämpfendem und robustem Profil. Nachdem die Sonne in luftigen Höhen weit mehr Strahlkraft besitzt, sind Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnenblocker hier ein Muss.

 

Vorsicht beim Bergablaufen

Entgegen der landläufigen Meinung schont das Bergauflaufen den Stütz- und Bewegungsapparat, da die Aufprallkräfte in einer Steigung aufs Minimum reduziert sind und in der Regel kürzere Schritte gemacht werden.

Anders verhält es sich beim Bergablaufen: Hier sind die Bewegungsabläufe deutlich belastender für den Körper. Es empfiehlt sich sehr langsam und kontrolliert bergab zu laufen bzw. einfach hinunter zu gehen. Ist die Anhöhe sehr steil, sollte man im Zickzack-Kurs nach unten laufen. Ratsam sind auch kurze Schritte – davon aber jede Menge sowie eine aktive und kontrollierte Abfederung aus den Knien heraus.

 

Berglaufen im Hotels Cendevaves in St. Christina/Gröden
Hotel Cendevaves in St. Christina/Gröden Berglaufen auf dem Monte Pana

Berglaufen auf Monte Pana – Urlaub mit Fitness-Effekt

Für ein solches Höhentraining hat sich unter anderem Monte Pana bewährt, wo regelmäßig Berglaufwochen und Lauf-Wettbewerbe stattfinden. Der Rundkurs zur Seiser Alm (12 km) in mittlerer Höhenlage (1.600 m) eignet sich beispielsweise durch sein abwechslungsreiches Geländeprofil besonders für Laufprofis. Laufanfänger sind hingegen besser mit dem Panoramaweg „Grödner Bahnweg“ mit einer Strecke von 10 km beraten. Während der Berglaufwoche erhalten alle Teilnehmer und Gäste des Hotels Cendevaves in St. Christina/Gröden fachkundige Betreuung und Verpflegung.
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