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Macht tägliches wiegen beim Abnehmen wirklich Sinn

Tägliches wiegen kann ja fast zur Sucht werden Da steigt man auch schon mal gerne mehrfach am Tag auf die Waage. Hat die Diät schon was gebracht, habe ich zu viel gesündigt oder lässt sich das Sportprogramm schon am Zeiger der Waage ablesen? Sicher, wer es nicht lassen kann, der sollte es einfach tun. Dabei sollte man sich aber auch immer vor Augen halten dass es tagesbedingte Schwankungen gibt.

Umfragen haben ergeben, dass besonders Frauen sich gerne dazu verleiten lassen öfters auf die Waage zu steigen. Gewichtsschwankungen sind aber gerade bei Frauen völlig normal. Wassereinlagerungen im Bindegewebe, hormonelle Schwankungen oder ein noch nicht entleerter Verdauungstrakt lassen den Zeiger auf der Waage ein wechselhaftes Gewicht anzeigen. Man kann davon ausgehen, dass die gesunde Ernährung und der Sport langfristig dafür sorgen, dass man abnimmt, trotzdem schlägt die Waage immer mal wieder kurzfristig in die falsche Richtung aus.

Tägliches Wiegen bringt keinen Erfolg

Das tägliche Wiegen bringt also keinen Erfolg beim Abnehmen. Im Gegenteil, es ist vielfach der Punkt an dem die Motivation zum Abnehmen schwindet. Leider sind Gewichtsschwankungen von einigen 100 Gramm oder auch von 1 bis 2 Kilos zum vorhergehenden Tag durchaus normal.

Einmal die Woche Wiege reicht völlig

waageWer nicht schnell dem Frust des Wiegens zum Opfer fallen will sollte sich nur einmal in der Woche immer am gleichen Wochentag und zur gleichen Zeit auf die Waage stellen. Zeigt die Waage dann 500 Gramm oder vielleicht sogar 1 Kilo weniger als in der Vorwoche an kann man sicher sein, das Abnehmen hat gut geklappt. Selbst bei Stillstand sollte man sich nicht allzu viele Gedanken machen, auch das passiert während einer Abnehmphase immer wieder. Geht der Zeiger allerdings nach oben muss man darüber nachdenken ob man etwas in seinem Programm ändern soll. Ein fester Wiegetag kann auch einen Motivationscharakter haben und er wird fast immer mit Spannung erwartet. In unserem Forum betreiben einige Mitglieder eine Quartalswiegeliste bei der an einem festen Zeitpunkt jede Woche einmal das eigene Gewicht eingetragen werden muss. Wer Interesse hat kann da jederzeit mitmachen und seine Wiegeergebnisse eintragen.

Eine Körperfettwaage braucht man nicht

Einige moderne Waagen messen auch den Körperfettanteil. Die meisten speziellen Körperfettwaagen berücksichtigen nur den Körperfettanteil unterhalb der Gürtellinie. Eine normale Waage ist grundsätzlich völlig ausreichend. Wer mehr über Veränderungen an seiner Figur wissen möchte stellt sich besser ab und zu mal vor den Spiegel und schaut ob die Fettpölsterchen an den Problemzonen schon geringer geworden sind. Alternativ gibt es auch noch die Möglichkeit bestimmte Körperproportionen mit einem Maßband zu messen. Etwa die Hüfte, den Po, Oberschenkel oder Arme. Trägt man diese Werte wöchentlich ein lässt sich daraus vieles ablesen. Am einfachsten bemerkt man eine schlankere Figur an der Kleidung. Es gibt gerade für Frauen nichts was mehr motiviert mit dem Abnehmen weiter zu machen.

Fazit zum regelmäßigem Wiegen

Unsere Tipps, dass sollten Sie tun

  • Nehmen Sie einen oder maximal zwei feste Wiegetage in der Woche.
  • Schreiben Sie sich die Wiegeergebnisse in einem Diättagebuch auf.
  • Köpermaße nehmen und nicht nur auf die Ergebnisse auf der Waage schauen.
  • Am Wiegetag ruhig mal in den Spiegel schauen ob sich die Figur verändert hat.

Das lassen sie besser bleiben

Wiegen Sie sich nicht täglich oder sogar mehrmals am Tag, auf Dauer wirkt es demotivierend und Sie sind enttäuscht.

The Biggest Loser 2014 Abnehmen unter der heißen Sonne Spaniens

In diesem Jahr hat sich das Duell um die Pfunde The Biggest Loser 2014 wieder in den Süden Spaniens begeben. Unter der heißen Sonne von Andalusien sollen die Fettpölsterchen regelrecht wegschmelzen.

An dem Konzept der Sendung hat sich eigentlich wenig geändert. 16 Kandidaten kämpfen bei dem Gewichtsduell um den Sieg. Der wird bei The Biggest Loser 2014 immerhin mit 50.000 Euro versüßt. Da kann man schon mal auf die eine oder andere Mahlzeit verzichten und sich schon mal mit einem mehrere Kilo schweren Baumstamm auf dem Rücken am Strand von Andalusien bei einer zusätzlichen Sporteinheit Quälen. Gestartet wird immer in zweier Gruppen. Wobei die recht gemischt aussehen. Enkel und Opa, Vater und Sohn, Mutter und Tochter, zwei Freundinnen und ein Pärchen gehen in verschiedenen Kombinationen  an den Start bei The Biggest Loser 2014. Einige der Kandidaten machen schon einen etwas skurrilen Eindruck und werden wohl in den nächsten Wochen für die entsprechenden Einschaltquoten beim Sender sorgen.

Die Chefin der Challenge ist wieder die mehrfache Kickbox Weltmeisterin Dr. Christine Theis. Zusätzlich gibt es einen Fitnesstrainer und eine Ernährungsexpertin die auch schon bei früheren Ausgaben der The Biggest Loser dabei waren und den Teilnehmern einige Wochen mit Blut, Schweiß und Tränen beim Abnehmen versprechen. Das hört sich sicher martialisch an, aber hier geht es ja auch um ein Gewichtsduell mit ordentlichem Preisgeld. Ob einem dieses Format gefällt muss jeder für sich selber entscheiden.

Vorstellung der Teilnehmer von The Biggest Loser

Zuerst gab es eine Vorstellung der Teilnehmer. Dazu wurden  natürlich auch die Motivationsgründe Kandidaten gezeigt warum sie abnehmen wollen. Klar da wurden vor allem gesundheitliche Gründe genannt. Bei den meisten Teilnehmern dürfte aber auch der Geldpreis eine Rolle spielen und endlich mal in Fernsehen zu kommen.

Einzug in die Finca in Andalusien

Einige Teilnehmer hatten wohl die Hoffnung erst mal in ein schickes Wellness Hotel einzuziehen ein wenig im Pool zu plantschen und vor allem was Leckeres zu essen. Nach der langen Reise knurrt ja schon der Magen. Weit gefehlt als erste ging es kurz zum Strand zu einer kleinen kennen lern Challenge die natürlich prompt verloren ging. Nichts war es mit dem 8 Kilo Bonus beim gemeinsamen Wiegen. Dann endlich die Finca aber auch hier nicht mit Luxus Herberge sondern eher etwas spartanisch und vor allem sehr abgelegen. Weder Supermarkt noch eine der sonst eigentlich überall zu findenden Fast Food Ketten zu sehen, nur das Karge Bergland im Hinterland von Andalusien

Gemeinsames Wiegen der Teams

Beim Wiegen wurden das Gesamtgewicht der zweier Teams ermittelt, da das Gesamtgewicht entscheidend ist für das Ausscheiden eines Teams. Aber auch die Einzelgewichte kamen auf die Anzeige und da ging es von knapp über 100 Kilo bis zu 195 Kilo rauf.

Ernährungsberatung mal andersrum

In diesem Teil wurde den Kandidaten vor Augen geführt was sie so am Tag essen. Da muss man sagen es war ein sehr anschauliches Verfahren. Nicht wie sonst oft üblich wurde den Abnehmwilligen als erstes gezeigt was sie essen sollten, sondern was sie bisher gegessen haben. Einer der männlichen  Kandidaten der meinte er würde so zwischen 2000 und 4000 Kalorien am Tag essen, der lag dann mal eben bei über 8000 Kalorien. Der zweiten Teilnehmerin der ihr Tag aufgezeigt wurde, lag bei über 5000 Kalorien am Tag. Dem letztem dem seine Ernährung für einen Tag am Beispiel vorgeführt wurde der lag dann bei knappen 7000 Kalorien.

The Biggest Loser 2014Anschließend zeigte die Fitnesstrainerin und  Ernährungsberaterin Silke Kayadelen den The Biggest Loser Kandidaten wie viel sie von ihrer bisherigen “schlechten Ernährung“ wie Pommes, Hamburger. Schokoriegel oder riesige Nudelportionen sie eigentlich essen dürfen um ihren Energieumsatz normal zu decken. Da bekamen dann doch bei den gezeigten Mini Portionen einige Hunger und ahnten wohl schon, das Schlemmen ist vorerst zu Ende.

Zum Schluss gab es dann doch noch die  Einführung in eine gesunde Ernährung und die Kandidaten sollten mit vorgegeben Lebensmitteln sich ein Gericht zaubern. Auf dem Speiseplan stand da natürlich viel Gemüse und magerer Fisch in Form von Garnelen. Die Garnelen Pfanne kam allerdings nicht bei alle gut an.

Challenge und Sportprogramm

Bei The Biggest Loser gibt es immer wieder eine Challenge bei denen sich die Kandidaten auch Bonus Gewicht erspielen. Nachdem die erste Challenge am Strand verloren wurde sollte es bei der nächsten jetzt aber klappen. Bei der zweiten Challenge in Teil 1 mussten die Teilnehmer einen Berg ca. 200m hochlaufen und anschließend eine Wasserrutsche runter rutschen. Dabei musste immer ein Ball mitgenommen werden. Insgesamt wurden so 200 Bälle gesammelt und die Challenge damit gewonnen. Für alle gab es durch den Gewinn der Challenge einen Gewichtsbonus von 6 Kilo.

Zu diesen Sonderaktionen kam immer wieder ein umfangreiches Sportprogramm. Die Intensität und Dauer dieser Sporteinheiten sind aber für den Zuschauer kaum zu beurteilen da immer nur kurze Ausschnitte gezeigt werden.

Ein wenig fraglich erschien ein letztes Training vor dem eigentlichen abschließenden Wiegen bei dem die Teilnehmer im Trainingsanzug trainieren sollten und möglichst viel schwitzen um das Gewichtsziel von 100 Kilo in der Woche zu erreichen. Beim schwitzen verbrennt man aber kein Fett sondern verliert nur Wasser. Man sollte die Zuschauern mit solchen Aussagen nicht auf eine falsche Fährte locken mit Abnehmen hat schwitzen nichts zu tun.

Ziel alle Teilnehmer zusammen sollten 100 Kilo in der ersten Woche abnehmen

Am Ende jeder Sendung von The Biggest Loser steht immer das gemeinsame Wiegen. In den ersten Teilen werden die Teams gemeinsam gewogen. Normal scheidet eins von zwei Teams aus die am wenigsten Gewicht verloren haben. Das Team muss das Abnehm Camp in Andalusien sofort verlassen. In dieser Sendung hatten aber alle Teams die Chance zu bleiben wenn man gemeinsam in der erste Woche 100 Kilo abgenommen hat und natürlich wurde die Challenge gewonnen, so das niemand nach Hause fahren mußte

Unser Fazit zum Teil von The Biggest Loser 2014

Viel geändert hat sich eigentlich nicht zum letzten Jahr. Selbst die Lokation in Andalusien ist gleich geblieben. Mit Dr. Christine Theis ist auch die Moderatorin die gleiche geblieben. Sie und ihre Trainertruppe sind sicher auch keine schlechte Wahl. Wer jetzt erwartet in einer solchen Sendung zu lernen wie man gesund abnehmen kann ist sicher enttäuscht. Der Informationsgehalt zu Themen wie Ernährung oder Sport ist bei dem Sendeformat auch eher gering. Bei einigen Sporteinheiten gingen die Kandidaten so sehr an ihre Grenzen das es zu Kreislaufzusammenbrüchen kam. Auch wenn von der Regie versucht wurde das Thema herunter zu spielen und alles sehr schnell wieder auf den Beinen waren, ob Sport bis zum Umfallen wirklich gesund ist?

Man muss schon ein Format in der Art von Bauer sucht Frau oder das in Kürze startende Dschungelcamp mögen um sich die Sendung anzusehen. Wir berichten natürlich weiter über The Biggest Loser 2014.

Der Taillen Hüftquotient WHR hat der BMI ausgedient

Der Taillen- Hüftquotient oder auch Bauch zu Hüftumfang (WHR) scheint sich als  das neue Orientierungsmaß für Übergewicht herauszubilden. Über Jahre war der BMI das Maß der Dinge wenn es ums Abnehmen ging. Neuerdings gehen viele Mediziner dazu über den Taillen- Hüftquotient zu bestimmen und daran festzulegen ob Übergewicht vorliegt oder nicht und ob auch eine Gefahr für die Gesundheit besteht.

WHR waist to hip ratioDer BMI (Body Mass Index) bestimmt sich aus dem Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht. Bei der BMI Berechnung wird allerdings nicht berücksichtig, wie das Gewicht und hier vor allem das Fett über unseren Körper verteilt ist. Man spricht hier auch vom Apfel und Birnentyp bei der Körperform. Der Apfeltyp entspricht dabei dem von Männern her bekannten Bierbauch.  Während der Birnentyp häufig bei Frauen festzustellen ist, bei denen die Fettpolster an Oberschenkel und Po zu finden sind. Der am Bauch angesammelte Speck wirkt sich aber deutlich negativer auf die Gesundheit aus da sich diese auch als Viszeralfett bekannte Fettansammlung sehr stoffwechselaktiv ist und sich so direkt auf die inneneren Organe auswirkt. Die folgen können Diabetes, Feststoffwechselstörungen,  Herzinfarkt und selbst Krebserkrankungen sein vermuten die Wissenschaftler.

Die Ernährungsmediziner gehen von daher neuerdings immer mehr davon aus, dass schon alleine der Bauchumfang einen Hinweis darauf gibt ob für eine Person durch Übergewicht gesundheitliche Probleme auftreten können oder nicht. Dabei gibt es auch hier wieder zwei unterschiedliche Berechnungs- oder Messmethoden.  Die ursprüngliche Variante des Taillen- Hüftquotienten ist die Berechnung des Verhältnisses von Bauch zu Hüftumfang (WHR waist to hip ratio).

Der zweite Wert der sich in der Ernährungswissenschaft immer mehr durchsetzt ist der WHtR. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von Bauchumfang zu Körpergröße (waist to height ratio)

Wie wird der Hüftumfang beim WHR gemessen?

Der Hüftumfang wird an der dicksten Stelle gemessen. Diese befindet sich meistens etwas unterhalb des Bauchnabels. Der Messpunkt für die Taille liegt zwischen Beckenoberkante und unterster Rippe.

Ab welchem WHR könnten gesundheitliche Probleme bestehen

Die Ernährungsmediziner gehen davon aus, dass bei Frauen ab einem WHR von über 0,8 und bei Männern ab einem WHR von über 1,0 gesundheitliche Bedenken bestehen und ein verstärktes Risiko für Koronare Herzkrankheiten auftreten kann. Diese WHR Werte entsprechen in etwa einem BMI von über 30

Übersicht der WHR Bewertung im Vergleich zum BMI

WHR BMI
Normalgewicht Frau unter 0,8Mann unter 0,9 Frau/Mann zwischen 19-24,9
Übergewicht Frau zwischen 0,8 – 0,84Mann zwischen 0,9 -0,99 Frau/Mann zwischen 25-29
Starkes Übergewicht Frau über 0,9Mann über 1,0 Frau/Mann über 30

Fazit zum WHR (waist to hip ratio) Taillen- Hüftquotient

Die Problematik beim BMI ist das hier nur Gewicht, Größe, Alter und Geschlecht berücksichtig werden aber nicht etwa die Verteilung der Fettpölsterchen oder auch der Muskelmasse. So kann ein Bodybuilder ohne weiteres schnell einen BMI haben der in den Bereich Übergewicht oder  sogar starkes Übergewicht geht. Das passiert beim WHR eigentlich nicht, da es hier vor allem auf den Bauchumfang ankommt der bei Kraftsportlern meist relativ gering ist. Der WHR oder auch WHtR lässt sich relativ schnell selber mit einem einfachen Maßband bestimmen. Sollte der Taillen- Hüftquotient oberhalb der angegeben Grenzwerte von 0,9 für Frauen und 1,0 für Männer liegen ist in jedem Fall eine Diät oder ein Programm zum Abnehmen anzuraten.

Copy right 2013 http://www.die-abnehm-seite.de/

Macht abnehmen unglücklich

Laut einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München ist abnehmen nicht gerade ein Faktor der uns besonders glücklich sein lässt. Sondern eher im Gegenteil ein echter Stimmungskiller.  Dies trifft im besonderen für Frauen zu, zumindest kommt die Studie zu diesem Resultat. Aber macht Abnehmen unglücklich?

 Gerade für Frauen ist eine Diät Stress

Die Studie wurde über einen Zeitraum von sieben Jahren mit 3000 Teilnehmern durchgeführt. Dabei wurde das jeweilige Gewicht der Teilnehmer über den BMI bewertet. Zudem wurden Fragen zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität anhand eines standardisierten Fragebogens gestellt.

macht Abnehmen unglücklichEtwa ein Drittel der Studienteilnehmer hatten nach Beendigung der Studie zugenommen. Fast zwei Drittel hatten ihr Gewicht gehalten und nur ein geringer Prozentsatz hatte abgenommen.

Geringeres Gewicht positiv für die Gesundheit

Der überwiegende Teil der Studienteilnehmer erklärte das ein geringeres Gewicht sich auf ihr körperliches Wohlbefinden positiv auswirkt. Im Gegensatz dazu wirkte sich der Verzicht auf Essen auf die Psyche der Probanden eher negativ aus. Dies zeigte sich so die Studie vor allem bei Frauen die Essen vielfach nutzen um Stress Situationen zu besser durchzustehen und zu verarbeiten.

Welche Schlussfolgerungen ziehen die Wissenschaftler aus der Studie

Der Einfluss des Körpergewichts auf unseren Körper ist äußerst komplex. Dies betrifft nicht nur das körperliche Wohlbefinden sondern auch das seelische. Zukünftige Programme zum abnehmen sollten die Resultate der Studie entsprechend berücksichtigen.

Die Wissenschaftler haben ihre Studie im ‚International Journal of Public Health‘ veröffentlicht. Die zugehörige Pressemitteilung gibt es hier

Unser Fazit zu macht Abnehmen unglücklich:

Solche Studien sind sicherlich sinnvoll um vorhandene Thesen zu bestärken oder auch mit etlichen Mythen die es immer wieder zum Abnehmen gibt aufzuräumen. Auf eventuell aus den Ergebnissen resultierenden neuen Diät Programmen wird man sicher noch warten müssen. Wobei man auch sagen muss die Erkenntnis, dass das Essen glücklich macht nicht so ganz neu ist. Letztendlich sind viele von uns doch Genuss Menschen. Da greift man schon mal gerne zum Stück Schokolade oder den leckeren Keksen. Auch den Wissenschaftlern scheint wohl nicht ganz klar zu sein ob abnehmen unglücklich macht oder ob es einfach das Glücksgefühl beim Essen ist, dass zu den Gewichtsproblemen führt.

 

Übergewicht könnte auch Veranlagung sein

Studien von Neurowissenschaftlern sollen bestätigen, dass die Ursachen für das Scheitern einer Diät bei Übergewichtigen auf Veränderungen in bestimmten Hirnregionen zurückzuführen sind. Diese Veränderungen scheinen sich auf das belohnungsrelevante Verhalten von adipösen Personen auszuwirken.

Die Veränderungen in den Hirnregionen sorgen so die Forscher nicht nur für ein geändertes Essverhalten sondern lassen auch oft jeden Diätversuch scheitern. Diskutiert und vorgestellt werden die neuen Forschungsergebnisse auf dem 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) vom 21. bis 23. März 2013 in Leipzig.

Hier gibt es den Terminplan http://www.dgkn-kongress.de/vorprogramm/freitag/programm-freitag/#c50558

Allerdings ist noch nicht klar ob die Veränderungen auf Grund der übermäßigen Nahrungsaufnahme  entstehen oder ob es sich hierbei um eine Veranlagung handelt.

So erklärt Dr. med. Burkhard Pleger Zitat:

„In wieweit die Übergewichtigkeit in der Eigenverantwortung der Betroffenen liegt ist allerdings noch unklar. Einige Studien weisen darauf hin, dass auch Veranlagungen zu übermäßigem Essen führen können“

Frauen greifen schneller zur Schokolade

Wie die Forscher festgestellt haben trifft die Veränderung im Gehirn vor allem übergewichtige Frauen, während Männer so gut wie nicht betroffen sind. Dabei scheint dieser Änderung stärker zu werden je höher das Gewicht ist. Somit lässt sich auch erklären das übergewichtige Frauen schneller zu einer Belohnung wie Schokolade greifen.

„In Verhaltensexperimenten neigen übergewichtige im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen eher dazu, kurzfristige Belohnungen zu wählen, auch wenn negative Konsequenzen folgen: Sie gönnen sich schneller ein Stück Schokolade – auch wenn sie wissen, dass es für die Figur nachteilig ist. Dieser Unterschied ist bei Männern nicht zu beobachten“

Zitat: Dr. rer. nat. Annette Horstmann

Übergesicht kann acu Veranlagung seinPsychologische Betreuung beim Abnehmen wird wichtiger

Sollten sich die Ergebnisse der Verhaltensstudien in weiteren Forschungen bestätigen, so gehört nach Auffassung der Mediziner in Zukunft nicht nur Ernährungsaufklärung in Bezug auf eine ausgewogene Ernährung zum Abnehmen, sondern auch eine psychologische Betreuung. Dabei muss auf die individuellen Belange des einzelnen eingegangen werden.

Unser Fazit:

Man kann schon gespannt sein welche Ergebnisse die Forschung in den nächsten Jahren bringen wird. Trotzdem wäre es wohl unklug sich darauf zu verlassen, dass das eigene Gewichtsproblem veranlagungsbedingt ist und man eigentlich nichts dagegen unternehmen kann. Gene und Veranlagung sind sicher auch ein Faktor für Übergewicht, stellen aber kein unabwendbares Schicksal da. Mit den richtigen Gegenmaßnahmen, wie einer strukturierten Ernährung und ausreichend körperlicher Aktivität kann man auch bei entsprechender Veranlagung erfolgreich abnehmen.

Stylingtipps für Mollige Frauen

Wer sein Wunschgewicht noch nicht erreicht hat, möchte trotzdem modisch gekleidet sein. Viele stehen dabei vor der Frage: Was steht mir? Was sollte ich besser meiden? Wie bringe ich meine Vorzüge zur Geltung? Stars wie Sara Ramirez (bekannt aus „Grey’s Anatomy“) oder Kelly Osbourne machen es vor. Sie sind starke Frauen, die Schönheit und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Wir finden: Jede Frau ist auf ihre Weise schön und sollte ihre Vorzüge mit den richtigen Outfits hervorheben. Deshalb zeigen wir hier einige Stylingtipps, mit denen sich nebenbei ganz leicht einige Kilos wegschummeln lassen.

Edle Tunika in der Modefarbe Taupe von Peter HahnVorzüge betonen

Jede Frau hat ihre Vorzüge, die sie unabhängig vom Körpergewicht in den Vordergrund stellen sollte. Wer lange Beine hat, darf ruhig schmal geschnittene Hosen tragen. Wer ein schönes Dekolleté hat, lenkt mit extravaganten Oberteilen den Blick auf den Oberkörper. Vorteilhaft sind breite Krägen, größere Ausschnitte oder auch Muster. Wasserfallausschnitte stehen Molligen zum Beispiel sehr gut und haben gleichzeitig eine elegante Wirkung. Gesehen bei: www.peterhahn.de/damen-grosse-groessen. Auffällige Oberteile haben darüber hinaus einen weiteren Vorteil: Sie lenken von stämmigeren Beinen oder etwas zu breiten Hüften ab. Diese kaschiert man aber auch mit leicht ausgestellten Hosen.

 Fließende Materialen und länger geschnittene Oberteile

Fließende Materialien sind immer vorteilhaft für Mollige. Sie umspielen locker den Körper, betonen weibliche Kurven und schneiden nicht ein. Gleichfalls vorteilhaft sind länger geschnittene Oberteile, die über Po und Hüfte reichen. Sie strecken den Oberkörper. Zu lässig geschnittenen Oberteilen sollte man aber in jedem Fall eine schmale Hose tragen. Lange Kleider stehen Molligen ebenfalls sehr gut, da sie die weibliche Silhouette akzentuieren. Auch Wickelkleider modellieren eine schöne Figur.

Reine Seite Tunika in Indigoblau von Peter HahnMut zur Farbe

Dunkle Farben wie Schwarz und Grau machen bekanntlich schlank, sind aber auch recht trist. Mollige dürfen sich ruhig an Farben herantrauen. Sie verleihen einen frischen Teint und strahlen Lebensfreude aus. Der Trick bei farbiger Kleidung: Einfarbige Outfits machen schlank, egal ob man helle oder dunkle Farben wählt. Wer nicht ganz so mutig ist, kann sich erst einmal an farbigen Accessoires probieren. Ein farbiger Akzent reicht oft schon, um ein dunkles Outfit aufzuwerten. Ein Schal in sommerlichen Farben zum Beispiel, bunter Schmuck oder farbige Schuhe. Voll im Trend und dabei gleichzeitig absolute Schlankmacher sind Kleider und Oberteile mit schwarzen Blockstreifen an den Seiten

Schmuck und Tücher als Eyecatcher

Schmuck ist eines der wichtigsten Accessoires in der Modewelt. Doch nicht allein deshalb sollten Mollige Schmuck tragen. Schmuckstücke sind Eyecatcher: Auffälliger Schmuck zieht die Blicke an und lenkt von Problemzonen ab, und langer Schmuck hat zugleich eine streckende Wirkung. Lange Ohrringe verlängern den Hals, lange Ketten auf einem einfarbigen, schlichten Shirt strecken den Oberkörper. Das gilt gleichfalls für Tücher und Schals.

Bei allen Outfits gilt: Man sollte sich in ihnen wohlfühlen. Denn dann kann eine Frau so richtig strahlen.

(Foto Quelle Peter Hahn)

 

Der Weihnachtsspeck muss weg aber wie

Alle Jahre wieder, so kann man den Gang zur Waage nach der Völlerei der Weihnachtstage beschreiben. Eigentlich hatte man sich ja vorgenommen dieses Jahr nicht zuzunehmen. Trotzdem ist der Weihnachtsspeck ziemlich deutlich auf den Hüften zu sehen. Die Hose kneift und die Bluse ist zu eng. Jetzt aber ran an den Weihnachtsspeck!!

Das war aber auch alles derartig lecker die letzten Tage und schon vor dem Fest geht es mit Naschereien und Süßzeugs bei vielen los. Wer kann da schon von sich sagen „ich bin standhaft geblieben“. Es ist ja auch kein Spaß im Kreise der Familie während sich alle Gänsebraten oder Rehrücken schmecken lassen, vor dem auf dem Teller doch etwas verlorenen Salatblatt zu sitzen.

Der Weihnachtsspeck hat auch was mit dem Braten zu tun
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Eine gute Nachricht gibt es aber. Den Weihnachtsspeck den viele sich einreden, den gibt es nämlich eigentlich nicht. Wer über die Festtage 1 oder 2 Kilo zugenommen hat, der wird sie in den meisten Fällen auch wieder schnell abnehmen. Hier braucht man eigentlich keine Diät. Da reichen schon wenig Tage mit ausgewogener Ernährung und Sport und schon passt das Kleid zu Sylvester wieder.

Die schlechte Nachricht gibt es natürlich auch. Diejenigen die sich mit echten Gewichtsproblemen herumschlagen, werden ihre überschüssigen Pfunde nicht schnell los. Abnehmen erfordert Geduld, einen guten Plan und nicht zu hohe Erwartungen bei den Zielen. Ein Kilo die Woche verlieren ist ein gutes und auch machbares Ziel. Bei vielen wird es aber weniger sein und das lässt schnell die Motivation sinken und in alte Ernährungsgewohnheiten zurück fallen. Eine gute Motivationshilfe ist es gemeinsam mit anderen zu versuchen und sich auszutauschen. Schauen Sie doch einfach mal bei uns im Forum vorbei, da gibt es Tipps und jeder wird motiviert bis zu seinem Abnehmziel durchzuhalten.

Finger weg von Crash Diäten

Nichts ist schlimmer als jetzt auf eine Crash Diät wie die Kohlsuppendiät, Zitronensaftkur oder was es da noch alles so auf dem Markt gibt zurückzugreifen. Selbst die berühmte FDH (friss die Hälfte) Methode kann je nach dem Verhältniss von aufgenommenen Kalorien zu Grundumsatz eine Crash Diät sein. Wer eine solche Ernährung über einige Wochen durchführt, wird fast unweigerlich den berühmten JoJo Effekt erleben.

Welches Programm zum abnehmen darf es denn sein

Jedes Jahr kommen mehrere Programm auf den Diäten Markt, die oft auch noch den schnellen Erfolg versprechen. Gerade Prominente versuchen über ihren Bekanntheitsgrad eigene Programme zu vermarkten. Hinzu kommen die unterschiedlichen Meinungen der diversen Diätpäpste. Kaum jemand blickt da noch wirklich durch.

Die meisten Ernährungswissenschaftler sind sich einig. Dauerhaft abnehmen geht nur mit einer Ernährungsumstellung hin zu einer ausgewogenen Ernährung.

Abnehmen im Boot Camp auf Gran Canaria

Der Frauensender sixxt hat am 17.07.2012 eine Dokumentation über ein Boot Camp zum Abnehmen in Gran Canaria ausgestrahlt. Teilgenommen haben 6 übergewichtige Deutsche die sich das Ganze allerdings mehr als Urlaub vorgestellt hatten. Für diejenigen, die die Sendung nicht gesehen haben gibt es hier eine kleine Zusammenfassung.

Für jeden der Teilnehmer gab es einen kleinen Einspieler über die Vorstellungen und Ziele der geplanten Gran Canaria Reise. Abnehmen wollte natürlich alle, aber für die meisten stellte sich das Reiseziel doch eher als netter Urlaub unter Palmen bei viel Sonne dar. Da keiner wusste was so richtig auf ihn zu kam, sollte es da einige böse Überraschungen geben. Insgesamt blieben die abnehm willigen 4 Wochen auf der Kanareninsel.

Ab ins Zeltlager auf Gran Canaria

Alle Teilnehmer hatten sich wohl vorgestellt, man wohne in einer netten kleinen Bungalow Anlage. Aber Fehlanzeige die erste Woche sollte in einem Zeltlager verbracht werden. Die doch recht winzigen Einmannzelte mussten auch noch selber aufgebaut werden, was sich für die Schwergewichte nicht ganz einfach darstellte und die Stimmung im Camp ganz schön nach unten zog. Durch die Maßnahmen sollte vor allem das Durchhaltevermögen der Teilnehmer gestärkt werden. Schon der erst Morgen, nachdem man sich verknittert aus den kleinen Zelten gequält hatte, stellte das Durchhaltevermögen auf eine harte Probe. Der Camp Leiter erschien mit dem Frühstückskorb. Leckere Brötchen mit Marmelade, Nutella oder einer ordentlichen Scheibe Wurst waren allerdings nicht im Körbchen, da gab es ordentlich Gemüse und frisches Obst zu finden weitere Zutaten sollten sich die Probanden selber in der Natur besorgen. Eier gab es direkt frisch von freilaufenden Hühnern.

Nach dem Frühstück ging es dann in die umliegenden Wälder. Aber nicht zu einem gemütlichen Waldspaziergang. Die Boot Camp Teilnehmer wurden mit Trillerpfeifen und lauten Anfeuerungen durch die Wälder gejagt und das alles bei 30 Grad im Schatten. Auch mit diesen Maßnahmen sollte der Durchhaltewille gestärkt werden. Die gesamte erste Woche bestand aus Wanderungen in die Bergwelt von Gran Canria, einem kleinem Sportprogramm, etwas Mentaltraining und ein wenig Pflanzenkunde, was man alles direkt in der Natur an essbarem findet.

Schon in der ersten Woche hatten einige der Teilnehmer bis zu 7 Kilo abgenommen, da machte sich das schweißtreibende Training in der Bergwelt der Insel bezahlt.

Ab in die Bungalow Anlage auf Gran Canaria

Endlich, in der zweiten Woche durften die Teilnehmer ihr Zeltlager verlassen und siedelten in eine komfortable Bungalow Anlage mit Pool um. Für die nächsten 3 Wochen wurde dies das Zuhause der Probanden.

 

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Die Woche zwei stand auch wieder im Zeichen des Sports. Neben den üblichen Sportarten wie Joggen, Walken oder leichtem Krafttraining ging es auch mit einem Surfbrett die Dünen runter. So viel Spaß wie das runterfahren auch machte, so anstrengend war das rauf laufen. Einige der Teilnehmer kamen schnell an ihre Grenzen.

Für eine ausgewogene Ernährung sorgte der speziell dafür angestellte Koch beim gemeinsamen Kochen. Wobei man sagen muss, wie immer bei diesen Dokumentationen kam der Ernährungsteil eigentlich ein wenig Kurz. Da ist wohl zu wenig Aktion um die gesunde Ernährung TV gerecht rüber zu bringen.

Die Woche 3 stand im Zeichen eines besonderen Events die Teilnehmer sollten sich beim Kite Surfen messen. Nach anfänglichen Versuchen gaben die weiblichen Teilnehmer des Boot Camps allerdings auf. Lediglich einer der Teilnehmer stieg letztendlich aufs Kite Brett und ließ sich wenige Meter von Wind und Wogen tragen.

In der letzten Woche hat sich die Camp Betreiber nochmal etwas besonderes einfallen lassen. Die Camp Besucher sollten 4 Kilometer im offenen Meer schwimmen, wobei man sich allerdings abwechseln durfte. Für das vorbereitende Schwimmtraining stand die ehemalige Weltklasse Schwimmerin Janne Schäfer als Trainerin zur Verfügung. Obwohl es erst einige Meckereien gab wegen der langen Schwimmstrecke die absolviert werden sollte, war für alle das Erfolgserlebnis beim Erreichen der Ziel Boje eine Top Motivation zum weitermachen.

Das Abnehmen im Boot Camp auf Gran Canaria war für die Teilnehmer wohl ein voller Erfolg. Zwischen 9 und 15 Kilo konnten sie ihr Gewicht innerhalb der 4 Wochen Camp reduzieren. zum Schluss gab es noch ein Abschlussparty in der Disco. Auf den ersten Blick erscheinen die Sportarten wie Kite Surfen, das Rutschen mit dem Surfbrett auf Sanddünen und selbst das Schwimmen im offenen Meer, nicht gerade geeignet für übergewichtige die eigentlich kaum Sport gemacht haben. Das Erlebnis, ich kann sowas, stärkt aber das Selbstbewusstsein und gibt Motivation.

 copy right 2012 www.die-abnehm-seite.de 

Fastenzeit nicht auf Crash Diäten beim Abnehmen bauen

Nach der Karnevalszeit kommt schnell die Katerstimmung. Schon der erste Gang auf die Waage zeigt, dass die Sünden der tollen Tage auch hier ihre Spuren hinterlassen haben. Da kommt bei vielen sofort der Gedanke, jetzt schnell abnehmen damit für den nächsten Sommer die Figur wieder passt.

abnehmen in der FastenzeitIn einer gemeinsamen Erklärung weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner, der Verband der Diätassistenten  – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und der Verein Mobilis daraufhin, dass Abnehmen nicht nur eine kosmetische Frage ist, sondern vor allem auch die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht schwerwiegende Auswirkungen auf den betroffenen haben können. Fettleibigkeit (Adipositas) ist vielfach die Ursache für Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes, dies sehen die Mediziner als mittlerweile wissenschaftlich belegt an.

Dabei ist Übergewicht beileibe kein Einzelfall, laut aktueller Studien haben 16 Millionen Bundesbürger Gewichtsprobleme. Gerade jetzt zur Fastenzeit lassen sich viele von den über die Fernsehsender und Journale verbreiteten Angebote an Diät Programmen und Hilfsmitteln zum Abnehmen verlocken und landen so schnell in der JoJo Falle. Gewarnt wird vor allem vor der Verwendung einer Crash Diät. Langfristiges Abnehmen und das am Besten unter therapeutischer Begleitung sichern dauerhafte Erfolge bei der Gewichtsreduzierung.

Die Verbände beweisen mit unterschiedlichen Schulungsprogrammen für stark übergewichtige Personen, dass eine fachübergreifende Versorgung möglich ist. Mit dem Programm DOC Weight werden vor allem schwere Fälle für einen BMI oberhalb von 40 angesprochen. Das Programm des Vereins Mobilis richtet sich an Personen mit einem BMI zwischen 30 und 35.

Dabei basieren die Programme auf bestimmten Qualitätsmerkmalen, die so Erfolg beim Abnehmen garantieren sollen.

  1. 1. Das Zusammenwirken unterschiedlicher Fachdisziplinen, vom Arzt über den Ernährungswissenschaftler bis hin zum Sporttherapeuten.
  2. 2.Die Therapie ist langfristig angelegt und sollte einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten umfassen.
  3. 3.Während des Programms sollten keine Diätmittel oder Diätpulver angeboten. Auch der Verkauf von anderen Abnehmprodukten ist ausgeschlossen.
  4. 4.Die Erfolge oder auch Misserfolge des Programms sollten dokumentiert und ausgewertet werden.

 

Unser Fazit zu Fastenzeit und Chrash Diät:

So ganz neu sind diese Erkenntnisse nicht und decken sich mit unseren Erfahrungen. Diäten wie Schlank im Schlaf oder Metabolic Balance können sicherlich kurzfristige Erfolge bei der Gewichtsreduzierung erzielen, aber dauerhaft abnehmen wird da schon schwieriger. Am wenigsten helfen sicher die schon angesprochenen Crash Diäten, wie etwa eine Kohlsuppendiät. Sicher purzeln da mal schnell 2 oder 3 Kilos, aber erfolgreich abnehmen wird man so nicht. Die Aussagen der Ernährungswissenschaftler bestätigen den Ansatz in unserem Programm abnehmen online, eine gesunde und ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung führt letztendlich zum Erfolg, auch wenn es länger dauert.

 

Schulungsprogramm zum Abnehmen der Uni Potsdam

Liebe Besucher und Besucherinnen von die-abnehm-seite.de!

Wir sind von der Universität Potsdam und führen zurzeit ein Forschungsprojekt namens „YOUTH“ durch. Dabei geht es um die Therapie übergewichtiger Jugendlicher und junger Erwachsener. Wir wollen ein neues Schulungsprogramm entwickeln, welches die Therapie für die Altersgruppe der 16-21 Jährigen verbessert.

Unser Grundgedanke ist, dass 16-21 Jährige Bedürfnisse und Probleme haben, die sich von den Bedürfnissen von Kindern und älteren Erwachsenen unterscheiden.

Es geht uns daher darum, die speziellen Bedürfnisse dieser Altersgruppe zu ermitteln und darauf aufbauend ein Schulungsprogramm zu entwickeln.

Das Schulungsprogramm soll dann in Kliniken eingesetzt werden, in denen Jugendliche und junge Erwachsene eine Therapie aufgrund ihres Übergewichts durchlaufen und soll die dort bereits bestehende Therapie erweitern bzw. ersetzen. Die Wirksamkeit des Schulungsprogramms wird anschließend überprüft. Unser Ziel ist es, ein Therapiekonzept bzw. Schulungsprogramm zu entwickeln, welches in möglichst vielen Kliniken eingesetzt werden kann und aufgrund der Anpassung an die Bedürfnisse der Altersgruppe wirksam und effizient ist sowie den Teilnehmern Spaß macht und ihnen hilft.

Um das Schulungsprogramm optimal zu gestalten brauchen wir möglichst viel Feedback von den betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen selbst!

Zu diesem Zweck haben wir einen online Fragebogen entwickelt und würden uns sehr freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen würden diesen Fragebogen auszufüllen. Wenn sie Übergewicht haben und zwischen 16 und 21 Jahre alt sind, klicken Sie bitte auf folgenden Link:

https://www.soscisurvey.de/youth/?r=11

Den Fragebogen auszufüllen dauert ca. 15-20 Minuten. Das Ausfüllen erfolgt anonym und alle erfassten Daten werden streng vertraulich behandelt. Eine Speicherung der IP-Adresse oder anderer personenbezogener Daten erfolgt nicht.

Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.psych.uni-potsdam.de/counseling/research/youth-d.html

Wir freuen uns sehr über Ihre Unterstützung!

Falls Sie Fragen haben, schicken Sie uns eine Email an
youth@uni-potsdam.de
Wir antworten gerne!

Vielen Dank im Voraus,
Dipl.-Psych. S. Neugebauer

Forschungsprojekt YOUTH
Universität Potsdam
Department Psychologie
Exzellenzbereich Kognitionswissenschaften
Beratungspsychologie
Prof. Dr. P. Warschburger

 

 

Studie zur Stigmatisierung von Übergewicht

Übergewicht und Adipositas ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu einem weltweiten gesundheitlichen Problem geworden und die Prävalenz Übergewichtiger steigt in vielen Nationen noch weiter an. Die WHO beschreibt diese Entwicklung bereits als „globale Epidemie“. Allein in Deutschland sind nach dem letzten Bundesgesundheitssurvey aus dem Jahr 2003 circa 50% der Frauen und 70% der Männer übergewichtig oder adipös. Besonders im Kindes-und Jugendalter sind die Zahlen dramatisch gestiegen: unter Jugendlichen hat sich der Anteil Übergewichtiger fast verdoppelt, der Anteil Adipöser verdreifacht. Damit gehören die Deutschen inzwischen mit zu den dicksten Menschen Europas.

Neben einer Reihe gesundheitlicher Folgen des Übergewichtes, wie Typ 2 Diabetes mellitus oder Hypertonie, leiden viele Betroffene auch unter den psychischen Konsequenzen ihres hohen Körpergewichtes, jedoch nicht alle. Während einige Forschergruppen einen Zusammenhang zwischen übermäßigen Pfunden und niedrigerem psychischen Wohlbefinden fanden, konnten andere Forscher diesen Befund wiederum nicht bestätigen.

Die Zusammenhänge zwischen Körpergewicht und psychischen Konsequenzen scheinen daher komplex zu sein. Aus einer Vielzahl von Untersuchungen konnte abgeleitet werden, dass Übergewicht allein nicht das Risiko für psychische Konsequenzen erhöht.

Eine wichtige Rolle bei der Erklärung des Zusammenhangs von Übergewicht und psychischen Folgen scheint daher der Erfahrung und dem Umgang mit Stigmatisierung und Zurückweisung zuzukommen. Das soziale Stigma, welches Übergewichtigen anlastet, trägt in unserer westlichen Gesellschaft entscheidend zur Entstehung psychischer Belastungsfaktoren der Betroffenen bei. Trotz der weiten Verbreitung der „Volkskrankheit Übergewicht“ wird starkes Übergewicht zumeist als Manko betrachtet und in sozialen Zusammenhängen entsprechend sanktioniert. Nicht nur in Bezug auf ihre körperliche Erscheinung, sondern auch bei der Beurteilung ihrer Persönlichkeitseigenschaften sind übergewichtige und adipöse Menschen im Alltagsleben negativ getönten Stereotypisierungen ausgesetzt. Die Anzahl empirisch belegter Beispiele von Diskriminierung Übergewichtiger und Adipöser ist enorm. Das Forscherteam Myers und Rothblum fassten 2010 eine Reihe dieser Befunde zusammen. So erfahren Übergewichtige Diskriminierung und soziale Ausgrenzung am Arbeitsplatz, beim Arzt, an Schulen und in der Öffentlichkeit.

[adsense]Doch auch hier scheint allein die Erfahrung von Stigmatisierung und Zurückweisung nicht den gesamten Zusammenhang von Übergewicht und psychischem Wohlbefinden zu erklären. Die amerikanischen Forscher Puhl und Heuer schlussfolgerten aus einem Review der Literatur zwischen 2001 und 2009 zum Thema Stigmatisierung von Übergewicht und Fettleibigkeit, dass besonders die Bewältigungsstrategien im Umgang mit stigmatisierenden Erfahrungen einen entscheidenden Einfluss auf die psychische Gesundheit der Betroffenen haben und sich damit interindividuelle Unterschiede in den Folgen von Zurückweisungserfahrungen erklären lassen. Laut Puhl und Heuer befindet sich die Forschung zu Einflussfaktoren auf den Umgang mit gewichtsbezogener Stigmatisierung jedoch noch ganz am Anfang und lässt viel Raum für weitere Untersuchungen. Besonders im deutschsprachigen Raum mangelt es noch erheblich an wissenschaftlichen Untersuchungen, die zur Aufklärung und zum besseren Verständnis dieser Zusammenhänge beitragen könnten.

Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Bernhard Strauß des Instituts für psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Jena soll daher nun erstmalig eine deutsche Studie zum Umgang mit Stigmatisierung und Zurückweisung durchgeführt werden, für die wir eine große Anzahl normal-und übergewichtiger Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren benötigen. Ziel des Projektes ist es, die Frage zu klären, ob Übergewichtige, welche im Alltag häufiger mit Stigmatisierung und Zurückweisung konfrontiert sind, unterschiedlich mit diesen Erfahrungen umgehen, durch welche Faktoren der Umgang beeinflusst wird (z.B. das Bedürfnis nach Nähe und Distanz, die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper, die Art der Erfahrung von Stigmatisierung und Diskriminierung) und ob sich dadurch Unterschiede in den psychopathologischen Konsequenzen des Übergewichts und der Zurückweisung erklären lassen. Zum Vergleich sind daher auch dringend normalgewichtige Teilnehmer für diese Studie gesucht. Die Ergebnisse dieser Studie könnten letztendlich einen wichtigen Beitrag zur besseren psychologischen Betreuung von Übergewichtigen leisten.

Als Dankeschön für die Teilnahme an unserer Befragung verlosen wir unter allen Teilnehmern Cinestar-Kinogutscheine!

Link zum Fragebogen: https://www.soscisurvey.de/umgang_mit_stigmatisierung/?r=DAS

(Foto Quelle RainerSturm / pixelio.de)

Adventskalender zum abnehmen 2010

Zum zweiten Mal öffnet die-abnehm-seite.de ihren Adventskalender rund um Abnehmen, Ernährung und Sport. Wer Lust hat mitzumachen, kann jeden Tag ein neues Törchen in unserem Kalender öffnen und bekommt eine kleine Überraschung oder einen netten Tipp zum Abnehmen.

Gerade die Weihnachtszeit macht das Abnehmen verdammt schwer, da die Motivation hoch zu halten und gesunde Ernährung und Sport in den Vordergrund zu stellen verlangt einem schon so manchen Verzicht ab. All die leckeren Plätzchen und Weihnachtsnaschereien in den Geschäften locken doch schnell mal zu zugreifen und schon sind die Erfolge und vor allem der schöne Gewichtsverlust dahin.

Adventskalender 2010Motivation ist mit einer der wichtigsten Punkte für erfolgreiches Abnehmen und genau hier hoffen wir mit dem Adventskalender die Motivation ein wenig zu stärken. Unseren Kalender findet gibt es unter Adventskalender 2010

 

Natürlich stellt unser abnehmen und Diät Portal noch viel mehr an Motivationshilfen zur Verfügung. In unserem Forum sind viele nette Mitglieder die gerne mit Tipps helfen wie das mit dem Abnehmen besser klappt. Jeden Mittwoch um 20 Uhr veranstalten wir einen kostenlosen Chat, bei dem man die anderen besser kennenlernen und Fragen zum Beispiel zu unserem Programm abnehmen online stellen kann. Einfach mal in unserem Forum rund ums Abnehmen vorbeischauen.

Übrigens muss niemand Angst haben hier etwas zu bezahlen. Die-abnehm-seite.de bietet das komplette Programm kostenlos an, vom BMI Rechner bis zu unserem Diätcoach steht alles zur Verfügung was man braucht um erfolgreich abzunehmen. Wer noch eine Diät sucht mit der er sein Gewicht reduzieren will, findet in unserer Diät Übersicht etliche ausführliche Beschreibungen von Diäten, wie etwa Schlank im Schlaf oder der Atkins Diät.

Also ran ans Abnehmen und jetzt schon die Grundlage für 2011 legen.

Mehr Eiweiß soll beim Abnehmen helfen

In einer besonders umfangreichen Diätstudie haben Wissenschaftler der Universität Kopenhagen festgestellt das viel Eiweiß in der Ernährung einen positiven Einfluss auf eine dauerhafte Gewichtsreduzierung hat und sich dadurch auch das Risiko des oft beim Abnehmen auftretenden JoJo Effekts zumindest verringern lässt. Nach der Studie sollte vor allem auf stärkehaltige und fette Produkte verzichtet und dafür viel Eiweiß mit der Nahrung aufgenommen werden.

Das Ergebnis der sogenannten Diogenes-Studie ergab, dass eine besonders eiweißhaltige Ernährungsweise, bei gleichzeitigen Verzicht auf Fett und stärkehaltige Produkte ideal zum abnehmen und vor allem auch dazu führt, dass man langfristig schlank bleibt und nicht in den gefürchteten JoJo Effekt kommt. Das Team der Wissenschaftler unter der Führung von Thomas Meinert Larsen und Arne Astrup hat zur Durchführung der  Studie europaweit 722 Familien bezüglich ihrer Ernährungsgewohnheiten analysiert unter Probanden befanden sich Erwachsene und Kinder. Die Resultate der Studie können im Originaltext in der Online Ausgabe des Fachmagazins New England Journal of Medicine nach gelesen werden.

Nach Ansicht der Wissenschaftler eignet sich demnach eine besonders eiweißreiche, fettarme und stärkearme Ernährung besonders gut für die Gewichtsreduzierung. Hierzu zählen mageres Fleisch, Hülsenfrüchte oder fettarme Milchprodukte, kombiniert mit sehr  geringen Mengen von stärkehaltigen Produkten, wie Weißbrot oder Reis.

Bereits vor Beginn der eigentlichen Studie wurden die Teilnehmer auf eine achtwöchige sehr strenge Diät gesetzt, bei der sie im Schnitt 11 Kilo abgenommen hatten. Während dieser vor Phase zur Studie betrug der Energieinhalt der zugeführten Nahrung unter 800 Kalorien am Tag.

Nach den 8 Wochen wurden die Probanden in fünf verschiedene Gruppen unterteilt, die jeweils eine spezielle Diät einhalten sollten. Alle fünf Diäten wurden zum einen unter der Betrachtung ihrer Wirkung auf den Glykämischen Index (GI) bewertet. Der GI gibt an wie schnell sich der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss unterschiedlicher Nahrungsprodukte anhebt. Man spricht hier auch von schnellen oder langsamen Kohlenhydraten. Vollkornprodukte lassen den Blutzuckerspiegel eher langsam steigen, während Reis oder Nudeln einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels verursachen. Als weiteres Bewertungskriterium wurde der Eiweißgehalt der jeweiligen Diät berücksichtigt.

[adsense]Ein wenig merkwürdig erscheint auf den ersten Blick, dass nach der 6 monatigen Studie die Teilnehmer 0,5 Kilogramm im Schnitt zugenommen haben. Dies dürfte darauf zurückzuführen sein, dass etliche Probanden die Diät nicht richtig durchgeführt oder sogar abgebrochen haben, aber natürlich mit in das Ergebnis der Gesamtstudie eingeflossen sind. Die Einzelergebnisse zeigen aber, dass ein Ernährung mit 25 Prozent Eiweiß und einem niedrigen GI Gehalt zu den Besten Ergebnissen beim Abnehmen führen. So lag die Gewichtsabnahme dieser Teilnehmer um ca. 2 Kilogramm höher, wie die der Teilnehmer die ihren Energiehaushalt aus 13 Prozent Eiweiß und Nahrungsmitteln mit hohem GI deckten. Zudem lag der Anteil der abgebrochenen Diäten bei niedrigem Eiweißgehalt mit 37 Prozent gegenüber 25 Prozent deutlich höher. Die Studie geht daher davon aus, dass eine Diät mit hohem Eiweißgehalt und langsamen Kohlenhydraten besser durchzuhalten ist.

Für diejenigen die Abnehmen wollen ist die Entscheidung, wie ab besten Abnehmen, trotzdem nicht leicht. Denn zu viel Eiweiß in der Ernährung hat auch Nachteile, da das Eiweiß oft über Fleisch und den darin enthaltenen tierischen Fetten zu sich genommen werden, die eigentlich schlecht für das Herz sind. Nach einer Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), sollte mindestens 50 Prozent der täglichen Energiezufuhr über Kohlenhydrate erfolgen. Ähnlich sieht das auch die aktuelle Richtlinie der EU zur Ernährung im Rahmen einer Diät. Letztendlich kommt es sicher hier auch auf den Mix der Ernährung beim Abnehmen an. Diäten wie Schlank im Schlaf verzichten abends auf Kohlenhydrate, lassen diese aber zum Frühstück zu.

Abnehmen im Internet lässt dauerhaft die Pfunde purzeln

US-Wissenschaftler des Kaiser Permanente Center for Health Research in Portland, Oregon durchgeführte Gewichtsstudie zeigt, dass der regelmäßige Besuch einer Internetseite auf der man sich einloggen und seine Gewichtsdaten eingeben muss, ein dauerhaftes Abnehmen besser fördert, als alleine zu Hause, mit wenig Motivation den Versuch zu starten.

Die Gewichtsstudie fand im Rahmen des Weight Loss Maintenance Trial statt, eines der größten Experimente zur Gewichtskontrolle das jemals durchgeführt wurde. Die insgesamt 1600 Teilnehmen mussten bestimmte Kriterien für die Teilnahme erfüllen, dazu gehörten vor allem natürlich Übergewicht oder Adipositas aber auch verschiedene andere Kriterien die häufig bei Übergewichten auftreten wie Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte. Besonders im Vordergrund stand bei der Studie war diätfrei abnehmen durch gesunde Ernährung und Sport und langfristig das Gewicht halten.

Wie wurde die Gewichtsstudie durchgeführt

Bei der ersten Stufe der Gewichtsstudie trafen sich die Teilnehmer  über 6 Monate in kleinen Gruppen und erhielten Tipps zu Ernährung und Sport. Zudem wurden die Teilnehmer von speziellen Diätcoachs motoviert abzunehmen. Während des gesamt Zeitraums dieser sechs monatigen Einführungsphase mußten die Teilnehmer an der Gewichtsstudie 9 Pfund abnehmen, um die nächste Stufe des Experiments zu erreichen.

GewichtsstudieDie gesamte Studie dauerte 3 Jahre. Nach Abschluss der ersten 6 Monate wurden die Teilnehmer nach einem Zufallsprinzip auf unterschiedliche Gruppen verteilt. Dabei musste eine Gruppe völlig ohne Hilfe abnehmen, die zweite erhielt monatlich einen Besuch von einem speziellen Diätcoach und für 348 Teilnehmer der Gewichtsstudie wurde das Internet zur Abnehmgruppe.

Der Internetgruppe stand eine Webseite zur Verfügung, auf der sie sich wenigstens einmal monatlich einloggen und Daten zu Gewicht und Sport eingeben mussten. Dabei zeigt die Gewichtsstudie, dass diejenigen die sich regelmäßig eingeloggt haben mehr an Gewicht verlieren und auch ihr Gewicht besser halten.

Unser Fazit zur Gewichtsstudie

So ganz was Neues bringt die Studie eigentlich nicht zu Tage. Mit unserem Diätcoach bieten wir schon seit Jahren die Möglichkeit, dass Gewicht zu dokumentieren und seine sportlichen Aktivitäten zu kontrollieren. Daneben gibt es ja auch noch die Möglichkeit ein Diättagebuch zu führen. Wer noch mehr Motivation braucht kann bei uns auch an der Gewichtsrangliste teilnehmen. Motivation ist beim Abnehmen entscheidend und darauf müssen, neben Informationen zur gesunder Ernährung und Sport, Internetprogramme zum Abnehmen abzielen.

Das Problem an der Geschichte ist die Kontinuität. Wer dauerhaft dabei bleibt wird auch Erfolge bei der Gewichtsreduzierung haben, dass können sicher etliche Besucher unserer Webseite bestätigen. Allerdings werden diejenigen bei denen es mit dem Abnehmen nicht klappt sich auch nur selten melden.

Die Gewichtsstudie wurde im Journal of Medical Internet Research veröffentlicht

Sind Kohlenhydrate beim Abnehmen schlecht

Pizzas haben viele KohlenhydrateViele unserer Nahrungsmittel enthalten Kohlenhydrate und zum Teil weiß man kaum das wirklich Kohlenhydrate in der Nahrung enthalten sind. Immer wieder kann man in diversen Studien und Fachartikeln lesen, Kohlenhydrate sind vermutlich ein Grund für Übergewicht.

Dabei gibt es für viele von uns nichts Herrlicheres wenn morgens die frischen Brötchen auf dem Tisch stehen, die man auch gerne mal mit der beliebten Nussnougatcreme bestreicht, oder die ofenfrische Pizza vom Italiener an der Ecke und nicht zu vergessen, die mit Weißbrot belegten Hamburger von den diversen Fast Food Ketten. All die leckeren Dinge soll man beim Abnehmen besser weglassen. Zumindest einige Diäten setzen darauf, wie etwa die Low Carb Diät oder auch in Teilen das beliebte Diät Programm Schlank im Schlaf. Nur was hat es auf sich mit den Kohlenhydraten machen sie dick?

Zu viele Kohlenhydrate sollen dick machen

[adsense]Auch bei den Kohlenhydraten ist es wie bei der Ernährung grundsätzlich, zu viel macht dick. Bei den Kohlenhydraten gibt es aber noch eine Besonderheit, es gibt gute und schlechte Kohlenhydrate. Werden dem Körper Kohlenhydrate zugeführt, schüttet er Insulin aus. Die schlechten Kohlenhydrate führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt und es zu einer verstärkten Insulinausschüttung kommt, was wiederum ein intensives Hungergefühl auslöst und zur nächsten Heißhungerattacke führt.

Schnelle Kohlenhydrate finden sich vor allem im Weißbrot, Nudeln und stark gesüßten Fruchtsaftgetränken und Limonaden. Die langsamen Kohlenhydrate findet man in Kartoffeln, Vollkornprodukten oder Obst, wobei man beim Obst darauf achten sollte das nicht zu viel Zucker enthalten ist.

Sollte man auf Kohlenhydrate verzichten

Bei der neuen Atkins Diät verzichtet man fast völlig auf Kohlenhydrate. Mittlerweile sind sich aber die Ernährungswissenschaftler einig, eine solche Ernährung führt dauerhaft nicht dazu, dass wir gesund abnehmen, sondern bewirkt eher das Gegenteil. Unser Körper braucht die Kohlenhydrate als Energielieferant für die Muskulatur und das Gehirn. Im Umkehrschluss heißt das, führt man den Körper zu wenig Kohlenhydrate zu, haben die Muskeln nicht genügend Energie um das überschüssige Fett zu verbrennen, so wird man nicht Abnehmen, sondern eher Gewicht zu legen.

Übrigens enthält unser Kalorienrechner auch Angaben über die Kohlenhydrate die man mit der Ernährung zu sich nimmt.